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EVE Fanfest 2017 – Party At The Top Of The World (4)

Da war er also schon, der letzte Tag des Fanfest. Und wenn ihr mich fragt, ging die Zeit viel zu schnell herum. Viel zu viele Menschen, die ich gern noch getroffen hätte. Menschen mit denen ich gern noch über das ein oder andere gesprochen hätte. Pläne geschmiedet oder einfach nur eine gute Zeit verbringen wollte, aber gut. Es wird vermutlich nicht das letzte Fanfest gewesen sein. Aber eins nach dem anderen.

Da wir halbwegs fit waren, haben wir es diesmal halbwegs zeitig zum Kyonoke Sitrep geschafft. Insgesamt war für mich der spannendste Part, welche Rolle GMVA einnahm. Wurden wir doch von diversen Flyern und Plakaten vor Ort diffamiert.

Es macht Spaß und gibt ein gutes Gefühl, Teil einer Allianz zu sein, welche nicht nur aus Numbers besteht und trotzdem nicht unbekannt ist.

GMVA setzt übrigens ein Kopfgeld aus, welche zur Ergreifung dessen führen, der für diese skandalösen Diffamierungen verantwortlich ist. 😉

Später ging es dann zum Vortrag von CCP Ghost, welcher über den Stand der Dinge  zur New Player Experience berichtete und auch, welche Gedanken man sich bei CCP machte, um dieses auf die Neuspieler optimal auszurichten. Gerade bei EVE Online ist das eine besondere Herausforderung, da hier alles auf die Aktionen des Spielers ausgerichtet ist und dieser abgesehen vom Tutorial doch eher allein gelassen wird.

Danach ging es für mich weiter mit den Round Tables. Erst zum Third Party Development Table, wo es um die API, CREST und vor allem ESI Schnittstelle ging. Ich muss zugeben, ich habe nur die Hälfte verstanden, das es doch schnell sehr fachspezifisch wurde und ich einfach nicht tief genug an den REST Schnittstellen bin. Ein Umstand, den ich zu ändern gedenke um auch endlich die neuen Mechanismen nutzen zu können.

Picture by Julianus Soter

Anschließend stieß ich wieder zu den anderen und wir besuchten den „wichtigsten“ Round Table für uns: Lowsec, FW & Crimewatch. Wollten wir doch die Missstände besonders im Bereich Faction Warfare an diesem Fanfest nochmal konkretisieren und vorbringen.

Leider war der Round Table diesmal eine ziemliche Enttäuschung, das CCP mehr oder minder deutlich machten, dass sie keine Änderungen geplant hatten, sondern sich eigentlich nur auf die neuen Strukturen konzentrierten. Schade, aber zumindest haben wir unsere Meinung sagen können.

 

Frustriert machten wir nun Pause, besorgten uns eine Kleinigkeit zu essen und wollten dann noch zum EVE Monument vor dem CCP Hauptquartier.

Gesehen hatte ich es schon, aber bisher noch nicht meinen Namen gesucht. Es gab ja damals die Aktion, wer einen Aktiven Account zu einem bestimmten Zeitpunkt hatte, wurde auf eine der Bodenplatten abgedruckt. Wir zogen also los um unsre Namen zu finden. Ich hatte dabei das Problem, dass meine Platte „auf dem Kopf“ stand, aber gefunden habe ich mich aber dennoch.

Na? Wer von euch findet „Tiberius Zol“?

 

Picture by Julianus Soter

Danach machten wir uns noch auf, um ein wenig im Brauhaus abzuhängen und ein paar der Biere zu genießen, welche exklusiv für das Fanfest neu belabelt worden sind. Da das Bier ja bekanntlich in Island entsprechend teuer ist, lies ich mir meins besonders lang schmecken. Die Label sahen aber super aus.

Ich wollte allerdings die Präsentation „The Physics of New Eden mit Max Singularity“ sehen, also brachen wir auf uns beeilten uns, um einen Platz zu bekommen. Kurz gesagt: Eine grandiose Präsentation und sehr kurzweilig. Ihr solltet euch unbedingt alles anschauen.

Damit war das Fanfest schon fast zuende. Wir machten uns noch auf zum Kyonoke Inquest Vote. Das letzte Voting, welches entscheiden sollte, wir wir mit der Seuche umgehen wollen. Glücklicherweise hat sich die Mehrheit für die Verteilung eines Heilmittels entschieden und gegen die Lösung der Amarr, am Ende alles dem Erdboden gleich zu machen. Herzlose Bestien die. 😉

Wir machten und dann auf zur Closing Ceremony und mein Herz blutete, bei dem Gedanken, dass alles zu Ende sein sollte.

Aber es war ja noch nicht ganz zu Ende und wir wurden schon ein wenig auf die nachfolgende Party eingestimmt. Und um euch einen Eindruck zu vermitteln. Falls ihr euch immer schon gefragt habt, warum die Tür im Captains Quarter nicht aufgeht. Hier die bahnbrechende Lösung 😉 :

Nun war es Zeit, sich für die Party at the Top of the World vorzubereiten. Ich finde gar nicht die Worte, um die Stimmung richtig zu beschreiben. Hermigervill sollte beginnen und die Party einleiten. Es war ein guter Start, ihm mit seinem Theremin zuzuhören, besonders als er vertraute Klänge von „Below the Asteroids“ einfließen lies.

Doch der nächste Höhepunkt DJ Kristian Nairn (auch bekannt als Hodor von Game Of Thrones), welchen ihr schon oben seht, lies die Wände wackeln. Ich war von Anfang an in der ersten Reihe und konnte das Spektakel also voll und ganz genießen. Als er dann das Theme von Game of Thrones aufgriff, ging es endgültig ab. Ich habe mich seit Jahren nicht mehr so viel zu Musik bewegt und hatte wahnsinnig viel Spaß. Hier noch ein kurzes Video von Jezaja, der eine GoPro mit hatte:

Anschließend sollte noch Permaband auftreten. Die Band, welche aus CCP Mitarbeitern besteht und jedes Jahr die Fanfestbesucher mit neuen Song beglückte. Ich feierte jeden einzelnen Song ab und CCP Guard in einer Plastikkugel durch die Menge Stagediven zu sehen, war echt die Krönung.

 

 

Aber auch die CCP Mitarbeiter hatten viel Spaß, wie man sieht und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, mich (unter anderem) mit CCP Mimic ablichten zu lassen .

Doch jeder Abend und somit jedes Fanfest geht einmal zu Ende. So machten wir uns nach dem letzten Song und noch dem ein oder anderen kurzen Gespräch und Verabschiedung langsam auf den Rückweg zum Quartier. Ich gebe zu mir tat buchstäblich ALLES weh und ich weiß gar nicht, wie ich es zurück und ins Bett geschafft habe, aber ich habe tief und fest geschlafen.

So endete das Fanfest also und ich habe viele Eindrücke gesammelt und verstehe den Hype nun, das Fanfest zu besuchen. Ich denke, es war nicht das letzte Fanfest, dass ich besucht habe und nirgends sonst hat man die Möglichkeit so Nah an den Entwicklern zu sein, sich mit ihnen auf Augenhöhe auszustauschen und Spaß zu haben. Mit Freunden, mit Gegnern mit neuen Leuten.

Wenn ihr euch Fragt, ob es das Geld wert ist. Ja das ist es. Jeden einzelnen Cent. Wenn ihr also überlegt, beim Fanfest dabei zu sein. Tut es! Ihr werdet es nicht bereuen.

Mir stand nun nur noch ein Tag bevor, bis der Rückflug gehen sollte. Es sollte mit dem Marsch ans Ende der Welt enden, doch hierzu schreibe ich in den nächsten Tagen noch etwas.

EVE Fanfest 2017 – Gimme all that Swag (2)

Die erste Nacht in Island halbwegs überstanden, sollte der erste Tag des EVE Fanfest bevorstehen. Leider hatten wir es am Vortag nicht mehr geschafft, uns zu registrieren, also machten wir uns auf den Weg Richtung Harpa, um dies nun zeitig vor dem Fanfest zu schaffen. Auf dem Weg dahin wurden wir das erste mal mit einer grausamen Wahrheit über Island konfrontiert: Alles ist teuer. Und wenn ich schreibe teuer, dann meine ich so RICHTIG fucking teuer. Wir wollten uns auf dem Weg ein Frühstück organisieren und hatten auf dem  Weg zu Julianus Apartment am Vortag einen Bäcker entdeckt und deckten uns mit ein paar Croissants und süßen Brötchen ein. Beim bezahlen fühlte sich die Kreditkarte direkt heiß an. Umgerechnet etwas über 30 € für ein paar Teilchen. Aber wenn man sich einmal an den Schock gewöhnt hat, gewöhnt man sich dran. Ich bin gespannt auf meine Abrechnung Ende des Monats.

Angekommen an der Harpa mussten wir feststellen, dass es wohl nicht ganz so schnell gehen würde. Es war dann doch etwas voller. Nichts desto trotz kämpften wir uns durch und bekamen dann nach einer Weile endlich durch und hielten den begehrten Swagbeutel in der Hand und hatten unseren Ausweis um den Hals hängen. Es gab z.B. ein grandioses T-Shirt, einen USB Stick im Talos-Design und Sticker. Kurz danach lief uns auch Rixx Javix über den Weg, der uns mit weiteren Swag, wie z.b. grandiose Postkarten und weiteren Stickern ausstattete.  Zusätzlich gab es auch die ersten Informationen des Larp/Cosplay Events, welches sich um die Kyonoke Seuche drehen sollte. Doch hierzu später noch mehr.

Wir trafen uns nun mit diversen Leuten, sowohl aus der Ally, als auch weitere Befreundete Spieler, die ich zum Teil schon vom EVEsterdam Event kannte und es war schön, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen. Als dann endlich die Eröffnung war, sammelten wir, uns erschlagen von den ersten Eindrücken, beim ersten Kyonoke Sitrep, wo wir aber nur noch den Schluss mitbekamen und uns so erstmal durchfragen mussten, was zu tun war.  Am Ende stellte sich heraus, dass wir Aufgaben für Token erfüllen mussten, welche wir dann entweder gegen Gegenstände eintauschen konnten, oder die Wahl, welche am Ende eines jeden Tages stattfand beeinflussen konnten.  Leider bot der Tag (zumindest bei mir) nicht genug Freizeit, um mich hier viel zu beteiligen und so blieb es bei einer einzigen Aufgabe.

Wir lernten dann noch weitere nette Spieler kennen und auch diverse „Celebreties“ der EVE Online Welt liefen uns über den Weg. Insgesamt war das socialising sowieso das Größte. Man könnte meinen, hunderte Nerd’s die auf einen Haufen zusammenkommen wäre eher ein Treffen anonymer Soziophober Kellerkinder, aber weit gefehlt. Man kam schneller ins Gespräch, als man schauen konnte. Nette Evespieler(innen) und auch CCP Devs an allen Ecken mit denen man Smalltalk betreiben konnte.

Um 14 Uhr hatten diejenigen, die das Guidebook (also die Agenda-App) gut studiert hatten die Chance auf „Fun with Game Masters“. Glücklicherweise hatte ich mich sofort angemeldet, denn die Plätze waren limitiert. Und so kam es, dass ich mit weiteren Spielern von CCP Mitarbeitern in Empfang genommen wurde und wir dann mit dem EVE Fanfestbus zum CCP Hauptquartier gefahren wurden. Ich hatte es schon am Vortag von Außen bewundert, doch die GM Tour bot uns die Möglichkeit einen Teil des Inneren zu sehen und gemeinsam mit den CCP GM’s anzustoßen. Es hat echt Spaß gemacht, dort ganz zwanglos mit den GM’s zu quatschen und einen Einblick in ihre Arbeit zu bekommen. Außerdem konnte ich die tolle Schwertsammlung bewundern, die dort im Büro hängt. Für die nicht-wissenden: Die CCP Mitarbeiter können bei 10 Jähriger Zugehörigkeit ein Wikingerschwert bekommen. Ein grandioses Geschenk, wie ich finde, welches mein altes Mittelalterreenactmentherz höher schlagen lässt. Außerdem machen sich die Schwerter grandios an der Wand, oder was sagt ihr?

Rechtzeitig zu der Opening Ceremony und als sich das Bier leerte wurden wir mit dem Bus wieder zurück zur Harpa gebracht, wo ich wieder zu den anderen stieß und wir uns einen Platz auf den oberen Rängen des großen Saals sicherten.

Als es losging, hatte ich Gänsehaut. Hatte ich das Gante doch in den letzten Jahren nur im Stream verfolgen können. Das Gefühl selbst dabei zu sein kann ich nicht beschreiben.  Die Opening Ceremony und die anschließenden Keynotes offenbarten zumindest schon ein paar Neuigkeiten. So wird es ein neues Buch geben. „The Frigates of EVE“, welches sogar in einer Sammleredition erscheinen wird. Dank der Ausgaben im Zusammenhang mit dem Fanfest werde ich aber darauf Verzichten und mir lediglich die Normale Version zulegen.

Hier die Videos zur Opening Ceremony und zu den Keynotes:

Auch das neue Intro wurde offenbart. Wie jedes Jahr wird immer ein Video veröffentlicht. Auch hier hat CCP wieder ganze Arbeit geleistet und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich es sehe:

Am Ende des Tages gab es dann noch das Charitydinner, bei dem ich  allerdings nicht teilgenommen habe. Stattdessen ging es zur berühmtberüchtigten GMVA Party. Dort lernte ich dann auch Leute wie Niden, Rahne, Nashh und später auch Ian kennen.
Der Alkohol tat sein übrigens, so dass Jezaja irgendwann Richtung Schlafquartier zurückwankte und ich noch ein wenig blieb. Es gab weitere Gespräche, lustige Youtube-Videos und viel Spaß. Kurz bevor ich mich dann irgendwann auch auf den Weg zurück machte, tauchten noch weitere Leute auf. Unter anderem Bobmon und sogar der berühmtberüchtigte Mittani. Vermutlich hat man ihn aus Mitleid rein gelassen, damit er nicht ganz einsam vor der Tür stehen bleiben muss.

Ich verschwand, schlief dann doch kurz danach schnell ein und somit ging der Tag für mich zu Ende.  Der nächste Tag war nicht mehr weit.

EVE Fanfest 2017 – Ich bin zurück (1)

Da bin ich wieder zurück vom EVE Fanfest 2017. Also eigentlich schon seit Montag. Aber ich bin immer noch dabei, meine Eindrücke zu verarbeiten und auch wieder halbwegs munter zu sein. Um es kurz zu sagen. Meine Erwartungen wurden völlig übertroffen.

Wir (@Jezaja vom GiantSecureContainer und ich) flogen am Mittwoch vor dem Fanfest los und ich muss gestehen, ich war super nervös. Wie im letzten Beitrag ja schon angedeutet, ist es eigentlich ganz schön verrückt, tausende Kilometer weit zu reisen, nur wegen eines Onlinespiels.

Nach der Ankunft und der anschließenden Fahrt nach Reykjavík bezogen wir schnell unser Zimmer und machten uns dann direkt auf den Weg zu einer Führung durch die Stadt. Einige deutschsprachige EVE Spieler waren ja schon beim Fanfest und es wurde angeboten, eine Stadtführung zu machen und das ein oder andere zu erklären. Wir machten auf dem Weg dahin aber kurz Stop bei Julianus Soter im Appartment. Wir hatten unseren CEO ja bisher nicht persönlich kennenlernen können. Ein großartiger Mensch.

Man merkte schnell, das EVE Spieler ein netter Haufen sind, egal, wie sie im Spiel miteinander umgehen. Ein Wesenszug, den ich während der ganzen Zeit immer und immer wieder festgestellt habe.

Wir zogen also durch Reykjavik und wurden während der Sightseeingtour direkt vom typischen Islandwetter empfangen. Eine Erfahrung, auf die ich gern verzichtet hätte, da ich im Laufe der kurzen Zeit ziemlich schnell ziemlich durchnässt war. Aber so ist das eben in Island. Das wetter macht, was es will.  Unsere verkürzte Tour endete dann am CCP Hauptquartier, wo wir ins örtliche Brauhaus einzogen, um uns mit weiteren deutschprachigen Spielern und den deutschsprachigen Mitarbeiten von CCP zu treffen.

Bei dem Treffen lernte ich direkt einige neue Spieler kennen, traf alte bekannte von anderen Spielertreffen, wie die G-Fleet oder aus Evesterdam und hatte eine Menge spaß.  Überhaupt habe ich so viel Spaß in Island gehabt, wie schon lange nicht mehr. Aber davon mehr in den folgenden Blogbeiträgen.

EVE Spieler sind übrigens nicht so Soziophob, wie allgemein angenommen. Eigentlich sind wir ein sehr geselliges Völkchen und während wir bei dem ein oder anderen Bier und knabbereien, welche von CCP gesponsort wurden (DANKE nochmal dafür!!), rückten wir enger zusammen und sponnen so manche amüsante Idee.

Irgendwann gegen Mitternacht (also 2 Uhr Nachts in Deutschland) machten wir uns dann (mit immernoch feuchten Klamotten… bei Regen) auf den Weg zurück in unser Quartier, um für den kommenden Tag ausgeruht zu sein.  Den Tag, an dem das Fanfest offizell beginnen und abends die berüchtigte GMVA Party stattfinden sollte…

EVE Fanfest 2017 – Island, ich komme

EVE Fanfest 2017 LogoEines der größten Ziele für die meisten EVE Spieler dürfte wohl der Besuch des EVE Fanfest in Island sein.  Ich selbst spiele ja schon seit einigen Jahren EVE und schon seitdem ich das erste mal vom Fanfest gelesen hatte, war es mein Traum dabei zu sein. Jedes Jahr haderte ich aufs neue. Jedes Jahr kam was dazwischen, oder die Finanzen passten nicht.

Doch diesmal nicht, liebe Freunde der explodierenden Raumschiffe. Das nächste Fanfest wird von mir geentert.

Nachdem ich schon von verschiedenen Bloggerkollegen hörte, dass Sie Flüge und Zimmer gebucht hatten und ich noch ein paar Wochen in mich gegangen bin.. (soll ich wirklich diese nicht unerhebliche Menge Geld ausgeben, nur um in einem fernen Land voller Entbehrungen mit hunderten Nerds abzuhängen??) entschied ich mich nun doch dazu, Flüge und Zimmer zu buchen.

Es gibt also (hoffentlich) kein Zurück mehr. Meinen werten Corpmate und langjährig Bekannten Jezaja habe ich natürlich direkt aktiviert, dass er seinen Hintern gefälligst ebenfalls bewegen soll. Mit Erfolg. \o/

Villore Accords wird im April 2017 also weitere Vertreter auf dem Fanfest haben. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, aber ich freu mich wie bolle mit euch allen, die ihr dort seid abzuhängen und eine gute Zeit zu haben. 🙂

An all die alten Fanfest Hasen da draußen. Gibt es Dinge, an die man denken sollte? Empfehlungen? Was sollte man außerhalb des Fanfest noch so gesehen/getan haben?  Was sollte man NICHT tun? Wie organisiert ihr euch vor Ort?

Und ganz Wichtig: Lohnt es sich, für die Tage den LTE Auslandstarif zu buchen, um zu twittern? 😀

Wer von euch Lesern und Bloggern wird denn alles auf dem Fanfest sein? Ich weiß bis jetzt vom Neo und vom Degestus.  Und nun natürlich noch Jezaja und meine Wenigkeit. Wir sollten auf alle Fälle wieder, eine Bloggerrunde haben. Das hat auf der G-Fleet echt Spaß gemacht. 😉

Merkt man, dass ich schon jetzt aufgeregt bin? Kaum, oder? 😀

The Hype is real – G-Fleet und endlich einen Schritt weiter

Jaja, lange nichts geschrieben und nun gleich zwei Beiträge kurz hintereinander, aber ich bin grade in Stimmung. Und das muss genutzt werden. Diese Woche ist endlich G-Fleet in Düsseldorf. Mein erstes größeres EVE Event seit langem. Ich freue mich, einerseits, weil EVE… andererseits einfach auf viele Leute, die ich nun im Laufe der Zeit online / im Spiel / bei Twitter kennengelernt habe und die ich nun endlich auch mal (wieder) persönliche treffe.

Zum Thema G-Fleet gab es ja auch schon den ein oder anderen Blogbeitrag meiner werten Bloggerkollegen. Insbesondere auf den Beitrag bei giantsecurecontainer.de möchte ich aber nochmal besonders eingehen. Dort begründet ein Spieler sein „fortbleiben“ bei der G-Fleet auf Grund von in-Game Differenzen.
Da frage ich mich doch ernsthaft, was stimmt denn da nicht? EVE sollte ein entsprechend Erwachsenes und reifes Klientel haben. Wird zumindest an allen möglichen Stellen immer wieder propagiert. Wie kann man dann, weil man einen Spieler und Sponsor der G-Fleet im Spiel als Gegner hatte, gleich ein RL Event streichen? Vor allem mit der Begründung: „Spieler mag anderen Spieler nicht und boykottiert uns im Spiel. Total unreif. Deshalb mag ich Spieler nicht und boykottiere eine RL Veranstaltung, die Spieler unterstützt.“ Ja nee, is klar..

Ich für meinen Teil freue mich drauf, egal welche Beziehung ich zu Spielern im Spiel habe. Hauptsache auf einem Event treffen. Denn wir spielen alle das gleiche coole Spiel, was uns somit zu gleich coolen Leuten macht. ^^

Ein anderes freudiges Ereignis meinerseits war diese Woche das Schlüpfen eines Baby-Jumpfrachters in meinem Hangar. JumpfrachterOder mit anderen Worten, ein Alt ist schon seit einer Weile fähig einen Jumpfrachter zu fliegen und nun habe ich den ersten Jumpfrachter meines Lebens selbst produziert.
Jawohl. Es hat gedauert, es hat Blut und Schweiß gekostet, aber er ist fertig und steht frisch lackiert und poliert zu Verfügung.
Für manch einen mag das Kleinkram sein, aber wer mal einen T2 Frachter vom Anfang bis Ende konzipiert und gebaut hat, weiß, dass es nicht „mal eben“ gemacht ist.

So, soviel zu meiner letzten Woche. Ich hoffe, ich sehe viele von euch am WE in Düsseldorf. Wer quatschen möchte, ich bin einer von denen, die mit coolem Villore Accords T-Shirt rumläuft (und auf Tiberius Zol hört).

Faction Warfare, GMVA und ich

Gallente LogoIch muss jetzt mal ein bisschen Werbung machen. Nicht nur für Eve Online (das meine werten Leser vermutlich eh spielen), sondern insbesondere dafür, die gewohnte Sicherheit des Highsec zu verlassen und sich einer Corp/Allianz anzuschließen, die PvP macht. Welche Form des PvP’s ist letztlich eure Sache. Ich empfehle jedoch  Faction Warfare.  Doch erstmal zu dem, wie ich dazu gekommen bin.

Als ich mit Eve gestartet bin, ging es mir wohl wie den meisten anderen. Ich hatte keine rechte Vorstellung, was ich machen soll, also habe ich getan, was alle in der Corp getan haben: Missionrunning und Mining. So habe ich also das erste Jahr verbracht. Ich habe dann auch in weitere Dinge reingeschnuppert. PI im Wurmloch, Sites fliegen im Wurmloch, Stationtrading, Industrie, 0.0.
Einiges davon mache ich auch heute noch mit meinen Alts, aber nicht mehr als Hauptthema. Mein Main befindet sich seit einigen Monaten im Gallente Faction Warfare.

Bei Faction Warfare, also dem Krieg der Fraktionen (Amarr <-> Minmatar, bzw Gallente <-> Caldari) schließt Du dich quasi einer der Fraktionen an. Das hat verschiedene Auswirkungen. Du kannst nicht mehr so ohne weiteres in den Highsecraum der gegnerischen Fraktion. Du befindest Dich quasi im Dauerkrieg.

Auslöser für uns war, dass der harte Kern der Corp keine Lust mehr auf Highsec hatte. Jeder von uns hatte mehr oder minder sein Intermezzo im PvP erlebt. Wir waren des Minings müde geworden. Also ging die Suche auf eine geeignete Heimat los. Gallente Faction Warfare war ziemlich bald als Ziel ausgemacht und im eveger-forum entdeckte ich das Gesuch von HildCo , eine Deutschsprachige Gallente FW Corp, die wiederum zur berühmten Allianz Villore Accords (GMVA) gehört. Nachdem wir das gelesen hatten, dauerte es nicht lang, bis wir zum Bewerbungsgespräch auf dem TS landeten.


Tja, was soll ich sagen. Wir haben dort unsere Heimat gefunden. Was GMVA ausmacht (und dabei erwähne ich bewusst die Allianz und keine besondere Corp):

  • (Fast) jeden Tag Flotten, ohne Zwang daran teilhaben zu müssen.
  • Von kleinen Atron Fleets bis Capitalfights ist alles möglich und wird von der Allianz unterstützt
  • GalMil Teamspeak, bei dem alle Fäden zusammen laufen
  • ein eigenes Slack.
  • Spaß, egal ob wir gewinnen oder verlieren (was natürlich nieeee vorkommt. :D)
  • Die berüchtigten Thirsty Thrasher Thursday Fleets (die mittlerweile an anderen Tagen stattfindet)
  • Eine tolle Internationale Gemeinschaft
  • Corps in den wichtigen Timezonen
  • Eine tolle Corpübergreifende Gemeinschaft (ich kann es nicht oft genug erwähnen)
  • Unterstützung in den Fleets und abseits davon, egal ob mit Rat oder Tat
  • Gemeinschaft… (jaja ich wiederhole mich)
  • Und bei all dem Spaß sind wir auch noch sehr erfolgreich

GMVA LogoAlso schaut bei uns rein. Schließt euch einer Corp der GMVA an. Egal ob ihr Anfänger oder Alter Hase seid. Helft uns den Caldari den Garaus zu machen und habt Spaß dabei.

Ich kann euch garantieren. Ihr werdet es nicht bereuen.

Wenn ihr nicht wisst, wen ihr ansprechen sollt, meldet euch einfach bei mir.